Beschreibung: Das Benzoe wird aus dem Harz von Bäumen gewonnen, die im Südostasien wachsen. Hier stammt das Harz aus Sumatra. Auf der fertigen und mindestens 3 Tage ausgehärteten Schellackpolitur kann man einen Ballen damit aufbringen, was den Glanzgrad noch einmal erhöht. Man spricht auch von Kristallglanz. Gerade wenn man zuviel Öl verwendet hat, wird dieses hier, wegen des hohen Anteils an Lösemittel, abgenommen. Man sollte sich aber im Klaren sein, das es auch ein Risiko ist, denn hier muss man noch mehr aufpassen als beim Auftrag der Deckpolitur, das man nicht mit einem nassen Ballen über die Oberfläche fährt. Er darf nur feucht sein. Ansonsten kann einem die ganze polierte Fläche wieder aufreissen.
Auf der Bestelliste gibt es ein käuflich zu erwerbendes Video wo der Auftrag gezeigt wird.
Man sollte genau wissen, welche Konzentration die Benzoepolitur hat, die man verwendet. Da auf den gebräuchlichen Flaschen wie so oft keine Hinweise stehen, habe ich diese Politur selber hergestellt:
Die von mir ergestellte Benzoeharzpolitur hat genau die richtige Konzentration von Benzoeharz und Alkohol und braucht nicht mehr verdünnt werden. Ich habe sie auch größtenteils mit Isopropanol verdünnt, um die Gefahr des Anlösens des Schellackauftrages zu minimieren. Sie wird aufgetragen wie die Deckpolitur, also auch mit wenig Polieröl. Sie verströmt einen angenehmen Geruch.
Diese Politur kann man bei mir über das Bestellformular bestellen. Wenn es nur darum geht noch vorhandene Polierölreste zu entfernen, dann dürfte die Hochglanzpolitur die Alternative sein, denn damit besteht keine Gefahr, das man den aufgetragenen Schellack wieder anlöst.
Das Bestellformular mit allen Preisen finden Sie hier:
https://www.antik-greef.de/index.php?site=verkauf&item=569.
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